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Die
Familie Bouget zu Aachen und Odenkirchen
I.
Jacques de Bouget (auch Bougy oder Bouge) war Kapitain und Bürgerhauptmann
zu Aachen. Er testierte am 19. August 1684 und starb bald darauf.
"Am
15. Juni 1679 schenkte der spanische Kavallerieoberst Jakob Freiherr
v. Herbet (de Herbay) seinem Kriegsfreund Kapitain Jakob
Bouge und dessen Frau Agnes Kloecker, als Dank für
jahrelange Pflege sein am 20. Juli 1662 vom Freih. Heinrich v.
d. Leyen und Anna Elisabeth v. Flörsheim gekauftes
freies, der kaiserl. Majestät unmittelbares adeliges Schloß
Neuhumsbach mit den dazu gehörigen Wiesen, Weihern, Dörfern,
Wäldern, hoher und niederer Gerechtigkeit, Civil- und Kriminaljuridiktion
u. s. w. " (A. R. P. 390).
Im
Intelligenzblatt des Königl. Bayer. Rheinkreises, Zehnter Jahrg.,
Speyer 1827, S. 216 ist wie folgt zu lesen: "Die Herrschaft
Neuhemsbach, Besitzung der Grafen von Sayn-Wittgenstein-Berleburg.
Diese Herrschaft war früher Allodial-Besitzung der Freiherren
von Flörsheim-Belsberg, sie hatten darin alle (hohe und niedere)
Gerichtsbarkeit. Der Letzte dieses Geschlechtes (Philipp Franz),
welcher anno 1655 in Worms verstarb, hinterlies zwey Töchter Clara
und Elisabeth; sie brachten die Erbschaft an ihre Ehmänner, die
andere aber an Heinrich von der Leyen, spanischen Obristen,
welcher den Compler der nachmaligen Herrschaft Neuhemsbach erhielt.
Der damalige schlechte Ertrag der Güter bewog gedachten v. d. Leyen
und seine Ehefrau, die Herrschaft im J. 1662 an den Obristen Jacob
de Herbay, und als dieser mit der Zahlung des Kaufschillings
lößig blieb, an das gräfliche Haus Wittgenstein Homburg zu
verkaufen. Wegen dieses zweyfachen Verkaufs geriethen die Grafen
von Wittgenstein und die Verkäufer mit de Herbay in einen Rechtsstreit,
und als sich inzwischen ereignete, daß dieser die Herrschaft, nach
einem vor dem K. Stuhle zu Aachen (1679) errichteten Instrumente
an einen spanischen Kapitän Bouget, und dieser nachher wieder
(1684) an Johann Georg Meckel von Worms, und der Letzte endlich
an einen Obristen Derby übertrug, so wurde die Sache zuerst
an das Königl. Französische Parlament zu Metz gebracht, bis endlich
im J. 1714 durch kaiserliche Judicate die Herrschaft dem Hause Homburg
zugesprochen wurde, welches jedoch erst 1717 zum Besitz gelangte."
Beim Reichskammergericht wurde unter Aktenzeichen H 279/1304 bei
einer Streitsache der Familie v. Hannet wegen Ansprüchen
auf Haus Beeck im jül. Amt Randerath (Selfkantkr. Geilenkirchen–Heinsberg)
Maria von Hannet als Gattin des Jaques de Herbet
erwähnt. Hier wurde vorgetragen , daß Maria von Hannet,
Tochter des Adrian v. Hannet und der Maria
v. Wesenbeck das Gut Neuenheimsbach (Neuheimsbach/Neuhemsbach)
in der Pfalz erhalten habe, das ihr Vater dem Baron von der Leyen
(Ley) für 9000 Rtlr. abgekauft hatte.
Am
14. Februar 1682 verkaufte Jakob v. Bouget den Anteil
seiner Gattin am Kloeckerschen Stammhause vor dem Kölnmitteltor
an seinen Schwager Johannes Kloecker und dessen Frau Margarethe
Tourniel. (vgl. Hermann Friedrich Macco, Aachener Wappen und
Genealogien, 1907, Band I, S. 52)
Er heiratete am 2. Juli 1670 zu Aachen Fräulein Agnes Kloecker,
die als Tochter von Herrn Franz Klöcker und Frau Gertrud
von Contzheim einer einflußreichen Aachener Patrizierfamilie
entstammt und sich nach seinem Tode am 26. Februar 1686 mit dem
reichen Kaufmann Johannes Senden im Hause zu Landskron vermählte.
Aus der Verbindung stammen:
1.
Marie Elise de Bouget, getauft am 25. März 1671.
2.
Adam Balduin de Bouget (Bouchet), getauft am 7. Mai 1673
zu Aachen. Er wurde am 27. Mai 1694 Rentmeister der Deutschordens-Komturei
S. Gilles. Am 2. Juli 1723 nahmen Adam Balduin und seine Geschwister
Maria, Magdalena und Franz 2500 Tlr. von Frau Susanne v. Fisenne,
geb. v. Thenen, auf und stellten dafür ihre drei nebeneinander
liegenden Häuser auf dem Komphausbad zum Pfand.
Seine
Tochter Maria Josepha Francisca Regina de Bouget wird mit
Maria Derichs, Joannes Schiffelers, Nicolaus Martels am 27. April
1745 bei der Taufe von Franciscus Nicolaus Schiffelers, Sohn von
Cornelius Schiffelers und Elisabetha Stassen aufgeführt.
3.
Magdalena Franziska de Bouget, Weinhändlerin, getauft
im Jahre1675, verstorben im Jahre 1703.
4.
Henri Francois Comte de Bouget, der die Linie fortsetzt.
II. - Henri Francis Comte de Bouget (auch Bougy
oder Bougee) wurde am 2. August 1684 zu Aachen getauft
und verstarb im Jahre 1743. Er war Kurkölnischer Hofkammerrat
und Rentmeister der Deutschordens-Komturei S. Gilles zu Aachen.
Ihm gehörte der Gasthof zum Löwen, in dem sich Friedrich
der Große während seiner Brunnenkur vom 26. August
bis 9. September 1742 einquartierte. (vgl. Zeitschrift des Aachener
Geschichtsvereins, Bd. 13, S. 213, 1891)
In
diesem sehr angesehenen Gasthof mietete Herr Richard Reumont
am 24. März 1766 den großen Ballsaal zur Errichtung
eines zweiten Spielsaals. Aus den, für das Spielprivileg an
die Stadt Aachen gezahlten, bedeutenden Abgaben konnte die Stadt
für Schulen, Theater, Armenpflege usw. verwenden. Einer der
Partner Reumonts für den Spielbetrieb war der holländische
Major Graf Nugent. Bei diesem Maison Bouget
handelt es sich um das Haus in der Comphausbadstraße zu Aachen,
welches 1768 von Brammertz gekauft wurde, später "Redoute"
genannt wurde und heute noch in seinem alten Glanz als "Altes
Kurhaus" erhalten ist.
Am 28. April 1776 schreibt Friedrich II. von Preussen aus Potsdam
an die Prinzessin Wilhelmine von Oranien: "Ich
zweifle, liebe Nichte, an dem Vergnügen, das Du in Spa und noch
weniger in Aachen finden wirst. Wahrscheinlich wirst Du hier bei
Frau Bouget wohnen... Auch ich habe 1742 vier Wochen dort zugebracht.
Ich habe gebadet, aber sonst eine greuliche Gesellschaft vorgefunden.
Das sehenswerteste ist in Aachen noch die Prozession, in der man
alle Jahre Kaiser Karl den Großen in einem alten Kamisol aus gelbem
Taft durch die Straßen führt. Zwei Leute tragen ihn. Unterwegs macht
man sie trunken, und so kehrt Kaiser Karl der Große schwankend in
seine Nische zurück, nachdem er oftmals in Gefahr gewesen, mitten
in den Straßenschmutz zu fallen. Viele Grüße an unseren lieben Prinzen."
Der
Familie Bouget gehörte ebenfalls das Gut und herrschaftliche
Haus zu Seffent, das 1780 an den Chevalier de Bellegarde verpachtet
war. (vgl. ZAG, Bd. 55, S. 120 ff., 1933/34) Neben ihrem Reichtum
war die Familie auch wegen der vortrefflichen Schönheit ihrer
Töchter weithin bekannt. So schrieb am 10. Juni 1736 M.
l´Abbé Delaporte in seinem "Le Voyageur
Francois, ou la connoissance de láncien et du Nouveau Monde",
Band 20, S. 412: "L´auberge de Madame Bougy
est une des maisons les plus connues de la ville d´Aix, &
Mademoiselle Stinnete, l´une de ses filles, un des
plus jolis meubles de l´auberge."
Am
6. Mai 1729 heiratete er in Neukirchen bei Hülchrath (Hochneukirchen)
das adelige Fräulein Anna Johanna Mechtildis Adriane Calls
(de Call), Tochter des Vogtes von Hülchrath, Eric Adolf
de Call und seiner Gemahlin Marie de Schellens mit Dispens
vom Aufgebot. Sie verstarb im November 1780 in einem Hause auf der
Immunität des Liebfrauenstifts. Aus
dieser Verbindung stammen zehn Kinder:
1.
Maria Agnes Jakobine de Bouget, getauft am 24. Februar 1730
in S. Foillan, heiratet am 16. März 1749 den holländischen
Capitain Jean Antoine des Champs de Ruttan Comte de Parois.
(KB 23, S.24, 24.02.1730: Maria Agnes Jacobina, Dnus Henricus Franciscus
Bougé Serenissimi Electoris Coloniensis Consiliarius, Dn Anna Joanna
Mechtildis Calls Rdmus ac perillustris, Dnus Jacobus Ferdinandus
Liber Baro de Spies, Illustrissimi Ordinis Teutonici Commendator
ad S. Aegidium Aquisgrani, Caireae Legionis Levensteinensis Centurio
p. et Dcella Maria Magdalena Francisca Bougé loco praenobilis Dn
Mariae Agnetis Joannae Calls)
2.
Klemens August Bernhard de Bouget, der die Linie fortführt.
3.
Maria Magdalena Therese de Bouget, wurde am 11. Januar 1733
getauft und verstarb am 6. März 1796. Sie heiratete am 29.
Juli 1750 den englischen Admiral Sir Charles Knowles 1st
Baronett of Banbury, Sohn von Sir Charles Knollys Earl of Banbury
und Lady Knollys und Nachkomme des Statthalters der Niederlande
Sir Thomas Knollys, der im Jahre 1571 Ottilia v. Merode
heiratete. Weiterhin war Sir Charles Nachkomme von Sir Francis
Knollys (1514-1596), der Minister unter Elisabeth I. und Bewacher
von Maria Stewart war und zu den Vorfahren von Sir Winston Leonard
Spencer Churchill (1874-1965) und der Kronprinzessin
von Großbritannien und Nordirland und Fürstin von Wales
Lady Diana Frances Spencer (*1961 †1997), gen. Lady
Di, zählt.
Er
wurde im Jahre 1704 in London, Bulstrode Street, geboren und verstarb
am 9.12.1777 im Alter von 73 Jahren in Guildford, Surrey. Bei der
Hochzeit mit Maria Magdalena Therese Bouget tritt der Fürstbischof
von Lüttich Francois Charles de Velbrück als Trauzeuge
auf. Von 1745 bis 1748 war Knowles Gouverneur von Louisburg, Nova
Scotia, 1752 bis 1756 Gouverneur von Jamaica und wurde schließlich
im Alter von 66 Jahren im Jahre 1770, nach seiner Entlassung aus
der Royal Navy mit königlicher Erlaubnis, Präsident der
russischen Admiralität unter Kaiserin Katharina von Rußland.
Sir Charles Knowles führte erfolgreich den Einsatz der russischen
Marine im Befreiungskrieg gegen die Türken. In der glorreichen
Schlacht von Çesme vom 5. bis 7. Juli 1770 konnte der osmanischen
Flotte eine vernichtende Niederlage durch die russische Marine beschert
werden. Knowles wurde im Jahre 1774 im Alter von 70 Jahren in den
verdienten Ruhestand entlassen, nachdem am 21. Juli 1774 der Friede
von Küçük Kaynarca endgültig den Untergang
des Osmanischen Reichs besiegelte (siehe
auch: http://www.blupete.com/Hist/BiosNS/1700-63/Knowles.htm).
Im
Friedensvertrag von Kaynarci wurde die engültige Niederlage
durch das Osmanische Reich anerkannt, welches die besetzten Gebiete
nördlich des Kaukasus, die südliche Ukraine und die Krim
freigab. Weiterhin wurde dem Russischen Reich der freie Schiffsverkehr
auf dem Schwarzen Meer sowie die Durchfahrt durch den Bosporus garantiert.
Fortan übernahm Russland den Schutz aller Christen im Osmanischen
Reich, insbesondere der bis dahin stets durch die moslemischen Türken
verfolgten orthodoxen Griechen, Georgier und Armenier.
Aus
dieser Verbindung stammen:
A.
Anna Charlotte Christina Knowles wurde am 20. November 1752
in Kingston getauft und verstarb am 15. Mai 1839. Sie wurde als
Hofdame am russischen Hof unter Kaiserin Katharina der Großen
von Rußland geführt. Sie heiratete am 29. März 1781
den englischen Kapitän John Winder mit dem sie drei
Kinder hatte.
B.
Sir Charles Henry Knowles 2nd Baronett of Banbury wurde am
24. August 1754 in Kingston, Jamaika, getauft, trat in die Fußstapfen
seines Vaters und wurde ebenfalls Admiral der Royal Navy. Er verstarb
am 28. November 1831. Am 10. September 1800 heiratete er die Baronesse
Charlotte Johnstone, Tochter von Sir Charles Johnstone
of Ludlow und Lady Mary Beddoe, getauft am 2. Januar
1782 und verstorben am 9. Juni 1867. Aus dieser Ehe stammen sieben
Kinder, von denen der erste die Admirals-Tradition in der Royal
Navy fortsetzte:
a.
Sir Francis Charles Knowles 3rd Baronett of Banbury, 1802
bis 1892, heiratete am 17. Januar 1854 zu Halifax
Mary Ellen Thomson, geboren in Annapolis, Nova Scotia, als
Tochter von Sir Cathcart Thomson und Lady Ellen Howe.
Sie verstarb acht Jahre nach der Hochzeit im Jahre 1862 auf Malta.
Aus dieser Verbindung stammen fünf Kinder: Sir Francis H.S.
Knowles , britischer Offizier, heiratete Ms. Kathleen Lennon
22. April 1914 zu Dublin, Irland; Theresa Blanche Cathcart Knowles,
heiratete Gordon McL. Cameron zu Oxford Summertown, England,
am 28. June 1911; George Knowles; Robert Knowles; Eileen Knowles,
war Brautjungfer auf der Hochzeit ihrer Schwester Theresa.
4. Maria Christine Josefine de Bouget, genannt "la belle
Stinette", wurde am 31. Oktober 1734 getauft in St. Feuillen
zu Aachen und heiratete auf Drängen Velbrücks, der in
diesem Jahre Fürstbischof wurde, am 30. November 1758 den Lütticher
Advokat und späteren Bürgermeister Baron Nicolas Mathieu
de Graillet et d´Oupeye, nachdem dessen erste Frau Marie
Catherine Pauline de Chestret im Jahre 1758 verstarb. Er war
der Sohn von Mr. Gilles Choré de Graillet und Madame
Marie de Mawet, wurde am 16. September 1719 zu Lüttich
geboren und verstarb dort am 12. Juni 1796. Im Lütticher Musee
d´Ansembourg hängt ein Portrait von Maria Christine Josèphe
und zeugt noch heute von ihrer besonderen Schönheit (siehe
linken Rand!). Ein Gemälde von Paul-Joseph Delcloche, welches
ein Konzert in der Burg Seraing darstellt, zeigt Marie Christine
neben Velbrück. Sie verstarb im November 1775 und wurde in
der Recolettenkirche zu Aachen begraben.
Stinette wird bereits lange vor Ihrer Hochzeit Geliebte des Lütticher
Fürstbischof Francois Charles de Velbrück, der
am 11. Juni 1719 in der Nähe von Düsseldorf als Sohn des
Grafen Maximilian Heinrich von Velbrück und seiner Gattin
Marie-Anne de Wachtendonck de Germenseil geboren wurde und
am 30. April 1784 zu Lüttich verstarb. Mit Velbrück hat
sie im Abstand von elf Jahren zwei Söhne:
A.
Charles Francois Antoine Marie Baron de Graillet, getauft
am 2. Juli 1762 zu Lüttich. Als Taufpaten fungierten Graf Francois
Christophe Antoine de Hohenzollern-Sigmaringen, vertreten durch
den Kanoniker Francois Arnold de Graillet und Gräfin Josèphe
de Vérita, geb Baroness de Welden, vertreten durch Marie
de Graillet, geb. de Mawet. Charles Francois lehnt den Dienst im
Preußischen Heer ab, da dies nicht mit seinen Idealen von
Gleichheit und Freiheit übereinstimmte. Stattdessen wurde er
Offizier des Republikanischen Heeres und galt hier als einer der
hervorragenden Kavallerie-Offiziere. Er fiel im März 1779 als
Lieutenant-Colonel Charles Grailet an der Spitze seines Esquadrons
während eines Angriffs in der Schlach zu Liptingen. Sein Lehrmeister,
der Waffenmeister Nicolas Demeuse von der Leibwache
Velbrücks, widmete seinem hervorragendem Schüler das Buch
"Nouveau Traité de l´Art des Armes".
B.
Francois Charles Louis Baron de Graillet, wurde getauft am
21. Mai 1773 zu Liege. Als Taufpaten sind anwesend der Prinz de
Velbruck und die Comtesse d´Arberg de Valengin, geb. de Horion.
Er war, wahrscheinlich aufgrund seiner Ähnlichkeit zu seinem
leiblichen Vater, der Lieblinssohn des Fürstbischofs. Francois
Charles studierte im Jahre 1784 zu Mayence, wurde im Alter von 11
Jahren von Velbrück als Kanoniker zu St. Lambert eingesetzt
und verstarb am 26. April 1848 zu Haarlem. Er heiratete am 22. März
1795 in Lüttich 1. Anne Catherine Claudine Josephine de
Boniver, Tochter von Mr. Jean des Bonivier dits Fyon
und Madame Marie Jeanne Amate Louvat, die einer alten Familie
aus dem Marquisat Franchimot entstammt und am 6. September 1824
zu Lüttich verstarb. Am 11. Dezember 1844 heiratet er zu Amsterdam
2. Christina Bernadina Rietfort. Francois Charles nimmt mit
zweien seiner Söhne an der Schlacht von Waterloo teil. Inzwischen
verzichtete Francois Charles auf alle seine adeligen und anderen
Titel. Aus den beiden Verbindungen stammen sechs Kinder.
5.
Karl Josef Balthasar de Bouget, getauft am 20. März 1736.
6.
Maria Anna Wilhelmine Gertrud de Bouget wurde am 5. April
1737 getauft und heiratete am 27. März 1770 den holländischen
Oberst Gérard Comte de Nugent zu Richterich. Am 24.
März 1780 tritt sie mit Baron Nicolaus Matthaeus de Graillet
als Patin bei der Taufe von Nicolaus Matthias, Sohn von Chevalier
Ludovicus de Bellegarde und Anna Geradina de Ruthau auf.
Gérard de Nugent verstarb am 27. September 1790 zu Aachen.
Aus dieser Verbindung entstammen folgende bekannte Töchter
A. Johanna Maria Anna Jacobina de Nugent, die am 20 Juli
1796 zu Simmerath Mr. Anton Joseph Joachim Greoy de Samer
heiratet.
B. Maria Christina Josepha de Nugent, wurde am 1. Januar
1774 in der kath. Pfarrkirche St. Foillan zu Aachen getauft (pater:
perillustris Dominus Geradus de Nugent, Colonellus Sub Servitiis
Statuum Generalium Hollandiae; mater: praenobilis Domina Maria Anna
Bouget; susceptores: perillustris Domina Maria Christina de Graillet
nata Bouget, quorom loco Joes Antonius Scheiden et Christina Kleinholz).
Am 31. Dezenmber 1807 heiratete sie in der katholischen Basilika
Notre-Dame-des-Victoires (Unsere Liebe Frau der Siege) zu Paris
Charles Désiré Lemort de la Roche. Sie verstarb am 28. April
1854 als Comtesse de Nugent de Dysart zu Paris.
Aus dieser Verbindung stammen zwei Töchter
1. Augustina Juliana Evelina Lemort de Laroche, geboren am 18.
April 1802 zu Paris,
und
2. Augustine Henriette Lemort de Laroche, geboren am 11. April
1811 zu Paris, heiratete am 13. März 1878 Baron Gaspard
Champy (*17.5.1810 Paris †27.5.1854 Mussigny), nach dessen Ableben
am 18. Juni 1863 zu Paris den französischen Générallieutenant
Comte Edouard de Waldner de Freundstein und verstarb am 13.
März 1878 zu Paris.
Freiherr Eduard Waldner von Freundstein wurde am 24. Mai
1789 zu Olwiller als Sohn des Artillerie-Offiziers und Mitglied
des Generalrats der Oberrheinischen Ritterschaft und der Reichsritterschaft
in der Ortenau und der Wetterau Freiherr Gottfried Waldner von
Freundstein und seiner Ehefrau Friederike von Stein zu Nord-
und Ostheim, Tochter des Freiherrn Dietrich Philipp August
von Stein zu Nord- und Ostheim und Maria Susanne Wilhelmine
Elisabeth von und zu der Thann geboren. Er war Mitglied der
Ehrenlegion der Klasse Grand-croix de la Légion d’Honneur (G. C.
LH). Deputierter von Haut-Rhin im Corps Législatif von 1811 bis
1815 und Senator unter Napoleon und verstarb am 3. April 1879 zu
Paris.
Eduards Geschwister waren
Graf Theodor Waldner von Freundstein (*27.11.1786 †1864), Inhaber
der Majoratsherrschaft Schmieheim in Baden u. Herr des Schlosses
Freundstein in den Vogesen, vermählt mit Auguste von Berckheim;
Isabelle Waldner von Freundstein (Hofdame von Herzogin Luise
von Hessen-Darmstadt);
Cecile Waldner von Freundstein; Adele Waldner von Freundstein
sowie
Diana Rabe von Pappenheim (*25.01.1788 Olwiller, †18.12.1844
Weimar), Hofdame bei der Erbprinzessin und Zarentochter Maria Pawlowna
Romanowa und Geliebte König Jérôme Bonaparte von Westphalen.
Henriette von Oberkirch (Baronne d'Oberkirch), die Freundin
von Prinzessin Sophie Dorothee von Württemberg, der späteren russischen
Zarin Maria Fjodorowna, war eine Schwester seines Vaters Gottfried.
Eduards Großeltern waren Graf Franz Ludwig Waldner von
Freundstein, Herr zu Schmieheim, und dessen Ehefrau Wilhelmine
Auguste von Berckheim zu Rappoltsweiler.
7.
Karl Friedrich Maria (Charles) de Bouget, getauft am 28.
Juni 1739, wird 1773 als Kanonikus der Kollegiatskirche Saint Martin
zu Lüttich erwähnt. Lt. H. Wirtz "Die städtische
Gerichtsbarkeit in der Reichsstadt Aachen", ZAGV 43, 1922 wird
er oder sein jüngerer Bruder Damian bestraft, da er Jemanden
auf offener Straße verprügelt hatte.
8.
Sofie Dorothea Maria Anna de Bouget, getauft am 24. Oktober
1740.
9.
Nikolaus Josef Damian (Damien) de Bouget, wurde am 28. November
1741 in Aachen getauft und verstarb am 2. Februar 1791 ebendort.
Er wird 1788 als Kanonikus zu S. Dionysius zu Lüttich erwähnt.
Lt. H. Wirtz "Die städtische Gerichtsbarkeit in der Reichsstadt
Aachen", ZAGV 43, 1922 wird er oder sein ebenfalls als Kanoniker
tätiger älterer Bruder Charles bestraft, da er Jemanden
auf offener Straße verprügelt hatte.
10.
Baron Ferdinand Maria Franz de Bouget, getauft am 9. Februar
1744 zu Aachen und verstarb am 23. November 1818 zu Wien. Er war
königlicher und kaiserlicher Oberst im Nassauischen Kürassierregiment
Friedrich August Prinz von Nassau und wurde im Jahre 1768 bereits
als Rittmeister erwähnt. Weitere Beförderung folgen im
Jahr 1788 zum Major, 1791 zum Oberstleutnant und schließlich
folgt im Jahr 1793 die Beförderung zum Oberst sowie die Ernennung
zum Regimentskommandant. Am 18. März 1793 führte er als
Oberst und Kommandant das Kürassier-Regiment Nassau-Usingen
glorreich unter dem letzten k. u. k. Reichsgeneralfeldmarschall
Prinz Friedrich Josias von Sachsen-Coburg-Saalfeld in der Schlacht
bei Neerwinden sowie in den Schlachten von Valenciennes, Quesnoy
und Avesnes-le-Sec. Der Sieg in der Schlacht von Neerwinden über
die Franzosen unter Charles-François Dumouriez hatte die
Räumung des heutigen Belgiens durch die Franzosen zur Folge.
Am 19. August 1794 (mit Rang vom 17. Dezember 1794) wird Ferdinand
von Bouget als Generalmajor in den Ruhestand nach Pressburg entlassen.
Bouget heiratete Mlle Franquin.
Aus dieser Verbvindung stammt ein bekannter Sohn:
A.
Peter Franquin de Bouget, Major im Galizischen IR, Beaulieu
Infanterie, 1820 Beförderung zum Oberst-Lieutenant.
III.
Klemens August Bernhard v. Bouget wurde am 2. September 1731
zu Aachen getauft und verstarb am 7. Mai 1779 zu Odenkirchen. Er
war Kurkölnischer Hofkammerrat und wurde zum Vogt und Kellner
zu Odenkirchen von Kurfürst Clemens August I. von Bayern berufen
und übte diese Ämter ab 1761 unter Kurfürst Maximilian
Friedrich Reichsgraf von Königsegg-Rothenfels von Augustenburg
aus. Bouget heiratete am 13. September 1761 das Anna Katharina
Lindemann, die nach seinem Tode beide Ämter als Vogt und
Kellner zu Odenkirchen mit einem Vogteiverwalter von 1789 bis 1793
fortführte, als Textilfabrikantin ebenda tätig war und
am 20. April 1793 zu Odenkirchen verstarb.
Clemens
August Bouget gründete im Jahre 1776 die erste Seiden- und
Samtfabrik zu Odenkirchen und wurde ebenfalls als Pächter des
Schlosses Zoppenbroich erwähnt, welches bis Anfang des 19.
Jahrhunderts im Besitz der Familie Bouget blieb.
In seiner "Geschichte der ehemal. Herrschaft und des Hauses
Odenkirchen" schreibt Kaplan Rudolph Wiedemann:
"Am 15. Januar 1776 schrieb der Vogt Bouget an den Churfürsten,
er beabsichtige auf seine eigenen Kosten zu Odenkirchen eine Fabrik
von Mouchoirs de Soyes (seidenen Tüchern), Cordon de Velours
(Samt) und demi Satin (Halbseide) anzulegen; ... So führte
Bouget die Seidenfabrikation in Odenkirchen ein und er hatte damit
ein solches Glück und solchen Erfolg, daß seine Witwe
1783 und 1793 den guten Gang derselben rühmt und den Churfürsten
um freie Abtretung von herrschaftlichem Grund und Boden zur Erweiterung
der Fabrikräume bittet.".
Die besondere wirtschaftliche Bedeutung der Bouget´schen Fabriken
für Odenkirchen bis ins 19. Jhdt. hinein, werden durch die
folgenden Erwähnungen deutlich. Im Jahre 1802 schreibt der
Geh. Justizrath Häberlin in dem zu Helmstedt herausgegeben
Staatsarchiv (33. bis 36. Heft): "Die Gemeinde von Odenkirchen
ist berühmt wegen ihrer Siamoise- und Seidenfabriken, die vor zwanzig
Jahren von der Familie Bouget daselbst angelegt wurden; diese
Einrichtungen beschäftigen viele Arbeiter." Weiterhin war am
Donnerstag, den 18. April 1805, in der Ersten Beilage des Intelligenz-Blatt
der freien Stadt Frankfurt No. 33 zu lesen: "Wittwe Bouget
seel. Erben von Odenkirchen aus dem Ruhr-Departement, beziehen
zum erstenmal die Frankfurter Messe mit seidenen Tücher aller Art,
und schmeicheln sich, sowohl wegen der Güte ihrer Waaren, als wegen
der sehr billigen Preiße eines geneigten Zuspruchs. Jene welche
Parthien nehmen, erhalten einen beträchtlichen Rabat von den Fabrikpreißen.
Sie logiren bey Herrn Wilhelm Peter Schäffner in der Mainzer Gasse
J Ro. 32.".
Am
7. Juni 1767 genehmigte der Churfürst dem Vogte Bouget die
Pacht von Gut Zoppenbroich, die am 24. April 1789 seiner Witwe für
weitere 12 Jahre gegeben wird, "weil der Ehegatte das Gut
Zoppenbroich so merklich verbessert hat, aus Dank also und in der
Hoffnung, daß auch die Wittwe Bouget sich das Beste der gemelten
Güter ferner werde angelegen sein lassen."
Die
soziale Stellung der Familie Bouget in Odenkirchen mag man daran
ermessen, daß Johannes Jakobus Bouget im Jahre
1762 als 14. König der Bruderschaft Unserer Lieben Frau
zu Odenkirchen fungiert. Das Hauptschild des Königssilbers
wurde von seinem Vater dem Vogt Clemens August Bouget zu Ehren seiner
Geburt der Junggesellenbruderschaft gestiftet. Wie er bereits als
Säugling König der Bruderschaft werden konnte, konnte
sich Britta Spies in ihrem 2010 herausgegebenen Buch "Schützen
- Glanz und Gloria" jedoch nicht erklären.
Zum weiteren ist dem Laurentiusboten Nr. 85 wie folgt entnehmen:
"Im Taufregister der Pfarre St. Laurentius Odenkirchen findet
sich im Jahre 1769 folgende hochinteressante Eintragung des Pfarrers
Adam Broich: ´27. Julii in fossa arenaria an der schießruthen
fuit inventus infans recentissime natus et a me baptizatus, nominatus
Joseph Pantaleon Godefridus, cognomen ejus erit a loco inventionis
Sandkaul. Patrini ejus sunt Godefidus Charles et Domina Anna
Catharina Lindemann uxor praefekti Bouget per aliam.´
(Am 27. Juli wurde in der Sandgrube an der Schießrute ein
neugeborenes Kind gefunden und von mir getauft; es erhält den
Namen Joseph Pantaleon Gottfried und nach der Fundstelle den Beinamen
Sandkaul. Paten sind Gottfried Charles und Frau Anna Catharina Lindemann,
die Gattin des Vogtes Bouget in Vertretung.) ... Bemerkenswert für
die soziale Haltung ist auch, daß der Schöffe Gottfried
Charles und die Frau des Vogtes die Patenschaft über dieses
Kind übernahmen und damit die Sorge und Verantwortung für
dessen seelisches und leibliches Wohl."
Aus
dieser Verbindung stammen:
1.
Joannes Jakobus v. Bouget wurde am 1. November 1762 zu Odenkirchen
getauft, seine Taufpaten sind "Nobilij Domus Joannes
Jacobus Lindemann & praenobilij Domina Anna Joanna Mechjtildis
Adriana Call vidua praenobilij Domini Henri Francisci Bouget
(für Clemens August de Bavaria)", und verstarb
am 18. November 1810 zu Paris. Er besuchte das Montanergymnasiums
in Köln und studierte danach von 1782-84 römisches und
Provinzialrecht zu Köln und Bonn. Das Studium der Philosophie
und des öffentlichen Rechtes absolvierte er zu Göttingen
und schrieb schließlich im Jahre 1783 zu Bonn eine Promotion
über ein lehnsrechtliches Thema mit regionalem Bezug: Dissertatio
juris feudalis suum filius feudum a patre alienatum revocare possit.
Cum annexo responso in causa feudali praetense revocatoria circa
castrum et subdynastiam Juliacensem Burgam feudalis camerae Heinsbergensis
feudum.
Johannes
Jakobus Bouget war an der kaiserlichen Kammer zu Wetzlar und beim
Reichsrat zu Wien für Angelegenheiten des deutschen Staates
tätig. Im Jahre 1784 unterstützte er seine Mutter Anna
Katharina Lindemann im Amt des Vogts und Kellners zu Odenkirchen
und war 1785 Angehöriger der kurfürstl. Regierung in Bonn
und Mitglied der Höheren Rechtsprechung. Von 1789 - 1794 wurde
er kurköln. Hofrat und war als Staatsreferendar mit der Aufgabe
betraut, mit den anderen deutschen Staaten zu korrespondieren zur
Wahrung der Interessen des Kurstaates Köln. 1793 wird er unter
den Wirklichen geheimen Räten des Hofrats genannt.
Vom
21.12.1794 bis 1795 war Bouget als Mitglied des Direktoriums der
Bonner Bezirksverwaltung für den Kanton Andernach zuständig
und wurde ab Oktober 1795 Mitglied der Zentralverwaltung in Aachen.
Im Winter 1795/96 verbrachte er mit Vossen mehrere Monate in Paris,
um für die Abschaffung der zwei Generaldirektionen zu plädieren.
Justus
Hashagen zitiert 1908 gerne, da passend zum preußischen
Zeitgeist, eine Kritik Venedays in seinem "Das
Rheinland und die französische Herrschaft: "An
Cromm tadelt er [Veneday] absolute Grundsatzlosigkeit und den abscheulichen
Hang zu persönlicher Plusmacherei. Bouget ist immer noch Bonevivant
und bedarf also viel Geld. Hat er nur Wein, Punsch und Mädchen,
so gilt es ihm gleich, wie es sonst in der Republik geht."
Er geht noch weiter in dem er eine Denkschrift der ehemaligen Zentralverwalter
Bouget, Cromm und Vossen an das Direktorium wie folgt beurteilt:
"Und doch haben die von Veneday so hart verurteilten Verwalter
Bouget, Cromm und Vossen am 13. März 1796, nach ihrem Ausscheiden
aus der Zentralverwaltung, dem Vollziehenden Direktorium eine Denkschrift
unterbreitet, in der sie über die französischen Greuel
- wohl um sich selbst rein zuwaschen - die beweglichste Klage führen."
Ein
Zitat aus dieser Denkschrift spiegelt wohl sehr gut das Leben aus
dieser Zeit wider: "Gab
es einige Gegenden, wo das Volk über Unterdrückung klagen
konnte, so gab es viele andere, wo die Einwohner unter dem Schutze
der Gesetze . . . eine gemägliche Freiheit genossen."
Bouget beschloß am 21.3.1797 zusammen mit den anderen Hofräten
eine Proklamation an die ehemaligen Kurköln. Beamten und wurde
am 6.6.1797 als Mitglied des erneuerten Hofrats Führer des
Direktoriums.
Am
22.09.1797 nahm Johannes Bouget am cisrhenanischen Umzug teil, war
Ende 1797 Mitglied der rhein. Delegation nach Paris und leistete
nach seiner Rückkehr den Treueid an die französische Republik.
1798 wurde er Mitglied der Departementsverwaltung des Roerdepartements
in Aachen vertraut und war im Winter 1799/1800 deren Präsident.
Im August 1804 war er Unterpräfekt von Krefeld und Mitglied
des gesetzgebenden Körpers des Roerdepartements. Am 10. August
1810, drei Monate vor seinem Ableben, wurde sein Mandat als Deputierter
bestätigt.
2. Anna Katharina Josepha Karoline v. Bouget wurde am 10.
August 1764 zu Odenkirchen getauft, ihre Paten waren P R - Dominus
Carolus Bouget Canonicus S. Martin Leodie & nobilij Domina Anna
Catharina Müller Vidua Domini Joes Jacobi Lindemann, Sie verstarb
am 8. Juni 1812 zu Bonn-Sternenburg. Sie heiratete Bernhard Franz
Josef Freiherr von Gerolt, Sohn des Kurkölnischen Hofratsexpeditor
Freiherr Ferdinand Franz Stephan v. Gerolt und seiner Gemahlin
Helena Johanna Theresia Merzenich.
Bernhard
Franz Josef von Gerolt wurde am 15. September 1747 zu Bonn getauft
und stammte von den Gerolt, denen bereits am 3. Januar 1558 zu Prag
das Wappen verliehen wurde und am 16. April 1614 zu Schloß
Linz in Österreich durch Kaiser Matthias geadelt
wurde, ab. Er war Besitzer von Gut Sternenburg bei Poppelsdorf und
verstarb am 30. Januar 1828 zu Bonn.
Nach
dem Studium beider Rechte zu Bonn und Köln hielt Gerolt sich
zu Studienzwecken in Italien auf. Ab dem Jahre 1770 war er als Advokat
bei den Gerichten des Kurfürstentums tätig, wurde 1779
Kurköln. Hofrats Sekretär-Adjunct und im Jahre 1780 Mitglied
der kurfürstl. Regierung. 1789 wurde er Hofrat und Hoheitsreferendarius
und war von 1781 bis 1785 Mitglied des Illuminatenordens. Im Jahre
1787 war er Mitbegründer der "Lese" zu Bonn, von
1790 bis 1793 war er deren Vorsitzender und wurde vom Kurfürst
am 10.09.1790 mit deren Zensur betraut. 1789 und 1807 wurde er vom
Herzog von Nassau mit der Burg zur Leyen in Linz belehnt. 1793 wird
er Geheimer Hofrat und Mitglied des höchsten Appellationsgerichtes
sowei Hoheitsreferendarius.
Zur
Zeit der französischer Regierung wurde Gerolt von Frécine
am 21.12.1794 zum Präsident der Verwaltung des Arrondissements
Bonn ernannt. Im Jahr 1796 war er Präsident der Bezirksverwaltung
Bonn, aus dem er am 30.09.1797 wegen seiner Verwandtschaft mit Bouget
auf eigenen Wunsch entlassen wurde. Am 6.6.1797 wurde er Mitglied
des erneuerten Hofrats und leistete am 3.12.1797 den Treueid an
Frankreich. Am 22.9.1797 nahm er am cisrhenanischen Umzug teil und
wurde im Dezember 1797 Mitglied der patriotischen Gesellschaft.
Ende des Jahres 1797 wurde Gerolt Mitglied des Obertribunals Bonn,
war von 1801 bis 1813 Mitglied der Kantonalversammlung für
Bonnland und im Jahre 1803 Präsident der Kantonalversammlung
zu Bonn. Am 4.2.1803 war er Regierungskommissar am Gericht erster
Instanz in Bonn und wurde am 17./18.04.1805 vom Wahlkollegium mit
64 von 90 Stimmen als Kandidat für das Corps législatif
gewählt. Am 30.9.1805 wurde Gerolt zum Mitglied des Gesetzgebenden
Körpers (Corps législatif) der französischen Regierung
ernannt und war von Februar 1806 bis 1811 Staatsprokurator (Procureur
impérial) am Tribunal mit einem mtl. Gehalt von ca. 275 Fr..
Am
25.2.1806 reiste Gerolt nach Paris ab und nahm zusammen mit dem
Maire, den Adjunkten und einem Angestellten am feierlichen Umzug
beim Napoleonsfest am 15.8.1806 teil. Hierbei trug er seine Amtstracht,
einen violetten Mantel mit großen, weißen, atlasenen
in Gold besticktem Umschlag und Kragen, blau gesticktem Kleid, weißer
Weste und Beinkleider. Abends erschien er auf dem Ball und dem Dinner
im Englischen Hof. Im Jahre 1807 wurde Gerolt Mitglied des Bezirksrates
und Präsident des Stadtkantons Bonn. Im Januar 1811 verlor
er die Wahl zum Kandidaten für das Corps législatif
mit 56 Stimmen im 3. Wahlgang gegen Fischenich mit 59 Stimmen. Im
April wurde die Wahl für ungültig erklärt und er
wurde im Mai wieder als Mitglied ernannt. In den Monaten Juni und
Juli 1811 nahm er an den Tagungen in Paris teil.
Am
14.02.1811 wurde Gerolt wieder in den Arrondissementsrat gewählt,
1813 in Poppelsdorf, 5.5.1811 - 1816 wieder Staatsprokurator (Procureur
impérial) beim neu bestellten Bezirksgericht Bonn und Deputierter
zu Paris. Am 3.2.1814 erhielt er eine Beurteilung durch den Maire
als Legislateur zu Paris: War ehemals geheimer Rat, und ist als
tätiger, geschickter Geschäftsmann, so wie auch im Gelehrtenfache
als Gerichtsfachmann bekannt. Als Deputierter gehörte er dem
französischen Parlament bis zum Untergang des Kaiserreichs
am 4. Juni 1814 an. Im Jahre 1827 war Gerolt Mitglied des preußischen
Landtages und verstarb am 30. Januar 1828 zu Bonn.
Aus
dieser Verbindung stammen zehn Kinder:
A.
Ferdinand Franz Stephan von Gerolt, wurde am 15. November
1788 zu Bonn getauft und verstarb dort am 10. Dezember 1788.
B.
Karl Ferdinand von Gerolt wurde am 21. Oktober 1790 zu Bonn
getauft und verstarb am 8. Februar 1851 zu Köln. Er besuchte
1808 das von Napoleon I. errichtete Lycée zu Bonn, schloß
im Jahre 1814 sein Jurastudium in Paris ab und war im Feldzug gegen
Frankreich Leutnant des 25. Rhein. Landwehr-Regiment. Im Jahre 1823
wurde er Instruktionsrichter zu Aachen, 1829 Landgerichtsrat, 1835
Kammergerichtspräsident zu Elberfeld und war im Jahr 1836 Appellationsgerichtsrat
in Köln. Sein Entlassungspatent als Capitaine des Landwehrregiments
empfing er am 11. Mai 1838. Als Initiator und Mitglied des Dombauvereins
hat sich K. F. Gerolt durch Beschaffung von Mitteln für den
Domausbau sehr verdient gemacht.
Am 7. Januar 1835 heiratete Karl Ferdinand Fräulein Franziska
Maria Helena Antonia von Pelser-Berensburg, Tochter des Anton
von Pelser-Berensberg und seiner Ehefrau Antonie von Fürth,
die am 7. März 1808 auf Schloß Lemiers zu Vaals getauft wurde
und zu Warburg verstarb. Aus dieser Verbindung wuchsen sechs Kinder:
a. Bernhard Friedrich von Gerolt, geboren am 17.Okt. 1835
zu Elberfeld, verstorben am 22. Aug. 1897 zu Köln.
b. Dorothea Henrietta Maria von Gerolt, geboren 1836 zu Lemiers,
verstorben am 16. Aug. 1837 zu Köln.
c. Rudolph August von Gerolt wurde am 13. Okt. 1838 zu Köln
geboren und verstarb am 22 Sep 1896 zu Charlottenhof b. Beuthen.
Er war Ingenier und Hüttendirektor und heiratete am 7. Juni
1866 Frl. Margaretha Merl, geboren am 4. März 1839 zu
Sayn, verstorben am 11. Dez. 1912 zu Gleiwitz, mit der er zwei Söhne,
den Oberingenieur Ferdinand Jakob von Gerolt (1868-1928)
und den Chemiker Friedrich Rudolph von Gerolt (* 1871),
hat.
d. Karolina Maria von Gerolt, geboren am 26. Nov. 1839 zu
Köln, verstorben am 18. Jan. 1868 zu Baradero in Argentinien. Sie
war verheiratet mit dem Hauptmann Eberhard Wilhelm Anton Hubert
Felix Maria Freiherr von Fürth, geboren am 16. Apr. 1824
zu Aachen, verstorben am 26. Jan. 1889 in Villa Urquiza, Argentinien,
mit dem sie einen Sohn, Wolf Franz Hubert Felix Maria Frhr. v.
Fürth, geb. am 27. März 1865 zu Baradero, Argentinien,
hat.
e. Bernhard
Anton von Gerolt, geboren am 25. Dez. 1840 zu Köln, verstorben
am 15 Jul. 1899 zu Carlshafen.
f. Maria Anna Eulalia von Gerolt, geboren am 1. Jun. 1846
zu Köln, verstorben am 14. Jul. 1846 zu Köln.
C.
Rudolf Jakob von Gerolt, Bürgermeister zu Linz, geboren
am 29. Dezember 1791 auf Burg Sternenburg, verstorben am 22. März
1867 zu Linz. Er wurde Kreisdeputierter und Beigeordneter Bürgermeister
zu Linz und von 1849 -50 war er dort Bürgermeister.
D.
Christine Ferdinande Margaretha Augusta von Gerolt, getauft
am 28. Juni 1793 zu Bonn, verstorben am 8. September 1793 ebenda.
E.
Karl Friedrich Joseph Maria von Gerolt getauft am 26. Juni
1794 zu Bonn, war Leutnant im 28. Landwehr-Regiment, wanderte im
April 1826 nach Mexiko aus, stand anfänglich dort zusammen
mit seinem Bruder Friedrich in Diensten des Deutsch-Amerikanischen
Bergwerksverein zu Elberfeld und verstarb in Nordamerika.
F.
Christina Franziska von Gerolt, getauft am 16. Juli 1795
zu Bonn, verstorben am 29. Juli 1795 zu Bonn.
G.
Friedrich Joseph Karl Freiherr von Gerolt, kgl. Preuß.
Wirkl. Geh. Rat, wurde geboren am 5. März 1797 zu Bonn und
verstarb am 27. Juli 1879 zu Linz. Im Jahre 1823 war er Bergamtssekretär
in Düren, reiste dann im März 1824 nach Mexiko, wo er
ansehnliche Silberminen vermutete. Er wurde von König Friedrich
Wilhelm III. im Jahre 1830 mit seinen Brüdern mit dem Rittergut
zur Leyen belehnt. 1837 war er Geschäftsträger in Mexiko,
wurde 1846 Außerordentlicher Gesandter und bevollm. Minister
in den Vereinigten Staaten von Amerika, später Generalkonsul
in Washington. Im Jahre 1858 wurde er in den preußischen Freiherrenstand
erhoben.
Er heiratete am 28. August 1837 zu Bonn Fräulein Josephine
Henriette Huberta Walter, Tochter des Hofrats am vormaligen
Reichskammergericht zu Wetzlar Franz Martin Walter und seiner
Gemahlin Maria Anna de Noel, die am 20. März 1803 geboren
war und am 16. Juni 1881 zu Bonn verstarb. Diese Verbindung war
mit vier Kindern gesegnet:
a.
Karoline Wilhelmine Marianne von Gerolt, genannt Carlotta,
die am 17. März 1839 zu Mexiko geboren wurde und verstarb am
2. Feb. 1907 zu Bonn. Sie heiratete am 21. Juli 1863 zu London den
britischen Civilbeamten in Ostindien John Ward, geboren am
8. Okt. 1835 zu London, verstorben am 22. Nov. 1874 zu Rampore-Bouleah,
Bengalien, Vereinigtes Königreich, mit dem sie eine Tochter,
Karolina Berta Ward, geboren am 24. Juli 1869 zu Bankaruh,
Bengalen, hat..
b. Friedrich Josef Maria von Gerolt wurde geboren am 4 Juni
1840 zu Mexiko und verstarb am 21. Nov. 1887 zu Linz. Er war Legationsrat.
Mit seinem Ableben erlosch die freiherrliche Linie derer von Gerolt.
c. Dorothea von Gerolt wurde am 10. Juni 1842 zu Mexiko geboren
und verstarb am 15. Juni 1912 zu Nizza. Sie heiratete zu New York
am 15. April 1871 den griechischen Gesandten Cléon Prinz
Rizo-Rangabé (+ 20. Jan. 1917, Nizza), Sohn des griechischen
Ministers Professor Alexander Prinz Rizo-Rangabé und
seiner Ehefrau Caroline Christian Skene, mit dem sie eine
Tochter Elly Prinzessin Rizo-Rangabé, geboren am 8.
April 1872 zu Linz, verstorben am 12. Dez. 1960 zu Rom, hat. Diese
heiratete den Konsul und Minister Baron Enrico Acton (* 23.07.1858,
Neapel) und hat mit ihm fünf Töchter, u. a. Dorotea
Carlotta Roberta Giuseppina Elly Acton, geboren am 20. April
1893 zu Orano, die am 17 November 1921 zu Lugano Raoul Prinz
Bibica-Rosetti (*30.06.1893 Kefissia, +10.04.1967 Hove, Sussex),
Sohn von Salvator Priz Bibica-Rosetti und Emilie Prinzessin
Rizo-Rangabe, heiratet.
d. Bertha von Gerolt wurde am 8. Aug. 1843 zu Mexiko geboren
und verstarb am 12. Feb. 1890 als Nonne im Kloster der Heimsuchung
zu Washington.
H.
Franziska Katharina von Gerolt wurde am 29. Oktober 1799
zu Poppelsdorf-Sternenburg geboren. Sie wurde am 15. November 1813
zu Bonn tödlich von einer Pistolenkugel getroffen, die von
Besuchern als Begrüßungssalut abgefeuert wurde.
J.
Joseph Christian Karl Ferdinand von Gerolt wurde am 24. März
1802 geboren und verstarb am 9. April 1802 zu Bonn.
K.
Joseph Christian von Gerolt wurde geboren am 14. Juni 1803
zu Bonn und verstarb am 15. Juni 1803.
L.
Totgeburt von Gerolt (m), 11. Januar 1806 zu Bonn.
3. Benedicta Maria Christina Josepha v. Bouget wurde am 9.
Juli 1767 in Odenkirchen getauft, als Taufpaten sind ein Reverend
Ambrosius vom Orden S. Benedicti aus der Abtey Gladbach und ihre
Tante, die praenobily Domina Maria Christina Josepha de Graillet
nata Bouget, anwesend. Sie heiratete am 3. Juli 1793 Herrn Christian
Joseph Aldenhofen (geb. um 1770) aus Zons (Bonn). Er wurde am
16.08.1739 an der Univ. Würzburg für das Studium der Rechtswissenschaften
immatrikuliert. Die Trauung wurde durch seinen Onkel, den letzten
Abt des Klosters Brauweiler, Anselmus von Aldenhofen in dessen
Hauskapelle zu Brauweiler vollzogen. Christian Joseph Aldenhoven
war der letzte Vogt zu Odenkirchen.
In
seiner "Geschichte der ehemal. Herrschaft und des Hauses Odenkirchen"
schreibt Kaplan Rudolph Wiedemann: "Die beiden
letzten, auch jetzt vielen Einwohnern von Odenkirchen noch bekannten
Vögte waren der Hofrath Bouget und sein Schwiegersohn Christian
Joseph Aldenhofen, Mann der Christina Bouget. Aldenhofen, aus
Zons a. Rhein gebürtig, kam nachdem der Hof-Cammerrath Bouget
im Mai 1779 gestorben war und dessen Wittwe Anna Catharina geb.
Lindemann als "Kellnerin" die Verwaltung mit Hülfe
ihres Sohnes weiter geführt hatte, 1792 als Vogtsverwalter
nach Odenkirchen und wurde nach dem Tode der Wittwe Bouget (20.
April 1793) am 4. Juli desselben Jahres zum Vogt ernannt; am 23.
Juli wurde er als Vogt vorgestellet und "befestigt" d.
h. vereidigt.Ueber
seine Einführung berichtet der Odenkirchener Bürger Welters
mit folgenden Worten in seinem Tagebuche, welches mir zur Benutzung
von der Familie Welters in Ruhrfeld bereitwillig anvertraut wurde:
´1793 den 4. July ist Kristian Jopes Aldenhoffen
zu Fürth (An der Cöln-Venloer Bezirksstraße zwischen
Odenkirchen und Cöln gelegen.) durch 42 oder 44 Junggesellen
zu Pferdt abgehollet worden und Kurtz geheyrath mit Kristina
Boget. Zu Sasserath haben die (marianischen) Brüder ihn
empfangen, es waren hir vier Triompforten, einen haben die Juden
gemacht. Die Junggesellen haben ein goth Drinkgeld bekommen, die
Broderschaft hat aber Bir, pfeiffen und Tobak genug gehabt.´
Aldenhofen verließ die Herrschaft 1795, als dieselbe von der
französischen Republik annektirt wurde.". Im Jahre
1803 kauft sie die Burg Odenkirchen mit allen Ländereien.
Wertvolle
Hinweise für diese Ausarbeitung erhielt ich von
Thierry
de Bry, Yves Gob, Belgien; Anne Danguy des Déserts, Frankreich;
Dieter Schäfer, Köln; Frans Wetzels, Venlo; Jochem Heicke,
Berlin; Albrecht W. Bolz, Köln; Herrn Günter Gerr, Archivar,
Bischöfliches Diözesanarchiv, Aachen; Mr. Deblon, Archivar,
Archives de l´Évéché de Liege, Lüttich;
der Stadtbibliothek, Mönchengladbach; dem Pfarrbüro St.
Laurentius in Odenkirchen, Mönchengladbach; der digitalisierten
Bibliothèque Nationale de France, [3] (http://www.bnf.fr)
; der Online-Bibliothek von Frau Marie-Luise Carl, [4] (http://freepages.genealogy.rootsweb.com/~mlcarl/indexbib.htm);
der Webseite von Herrn Dr. Stephan Laux vom Lehrstuhl für Rheinische
Landesgeschichte und Neuere Geschichte, Düsseldorf; [5] (www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/geschichte/rheingeschichte/lauxhomepage/recherche.html)
; auf der Seite von Herrn Ra. Peter Landry, Halifax, Nova Scotia,
[6] (http://www.blupete.com/) ; bei der Haute Ecole Enseignement
Supérieur, Liège, [7] (http://www.hemes.be/esas/mapage/personnages/velbruck.html).
Literaturhinweis:
Joseph Hansen, Quellen zur Geschichte des Rheinlandes im Zeitalter
der Französischen Revolution; Les Senateurs Du Consulat Et
de L'empire; Hermann Friedrich Macco, Aachener Wappen und Genealogien;
Laurentiusbote, Odenkirchen; Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins,
Rudolph Wiedemann, Geschichte der ehemal. Herrschaft und des Hauses
Odenkirchen; De Maasgouw; Ned. Leeuw; Burkes Peerages; Ophoven,
Continuation du Recueil des seigneurs bourgmestres de la noble cité
de Liege; Justus Hashagen, "Das Rheinland und die französische
Herrschaft", Bonn 1908; Chev. C. de Borman, Les échevins
de la Souveraine Justice de Liége; J. B. Rietstap, Amorial
général; Heinr. J. Langen, Stammtafel der Familie
von Gerolt, 12.12.1927; The Dictonary of national biography; Th.
Gobert, Liége à travers les ages; M. l´Abbé
Delaporte, Le Voyageur Francois, ou la connoissance de láncien
et du Nouveau Monde, Band 20; Chev. De Limbourg, Armouriaux liégois;
Dieter Schäfer; Peerage and Baronetage; Herbert Weffer, Alte
Bonner Familien, in "Aus Geschichte und Volkskunde von Stadt
und Raum Bonn, Festschrift Josef Dietz, Hrsg. Edith Ennen und Dietrich
Höroldt, Bonn 1973; Militärschematismus des österreichischen
Kaiserthums, Aus der k. k. Hof- und Staats-Druckerey, Wien; August
Friedrich Schott, Bibliothek der neuesten Juristischen Litteratur
für das Jahr 1785, 1. Theil, Caspar Fritsch, Leipzig, 1785;
D. Johann August Reuß, Deductions= und Urkunden=Sammlung,
6. Band, Ulm, 1790; Lemberger Zeitung, Nro. 31, 13. März 1820.
Erstellt
zu Mönchengladbach-Rheydt im Jahre 2005, ergänzt in den
Jahren 2008 bis 2012 von Wellem Bougie.
©
1998 - 2012 Familienverband Bougie
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